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- Peter 01 - 09.04.2008

Hallo Marius,

ich sehe, Du hast die äußeren Lager vor dem Einsetzen der Spindel aufgepresst. Muß man das so machen? Ich hatte gedacht, dass man diese durch das Anziehen der Spindelmutter zusammen mit dem Installationstool in Position bringen kann. Dann hat man auch kein Problem mit dem äußeren Dichtring. Liege ich da falsch?


Bis bald

Peter


- Corv76 - 10.04.2008

Hallo Peter,

beide Methoden funktionieren. Beide schon ausprobiert. Nach meinen Erfahrungen empfehle ich aber Marius`Methode.

Gruß Dietmar


- c373 - 10.04.2008

Ich wusste es nicht, dass man beide Lager nur mit dem Tool einsetzen kann. Mit der Presse merkt man es sehr gut wann das Lager am Ende aufsetzt.


- Corv76 - 10.04.2008

Hallo Marius,

auf Deinen Fotos ist zu sehen, dass Du die Halbachse mit den Radlagern fertig montiert hast.

Wie bekommst du jetzt die Teile 12 und 13 montiert?

[Bild: bearingzeich07.jpg]

Gruß Dietmar


- Wesch - 10.04.2008

Hallo

Genau, wie ?

Nun muss alles wieder auseinandergezogen werden und bei viel Pech geht das Lager dabei kaputt. Heulen

Peter hatte schon Recht, so gehts glaube ich nicht.

MfG. Günther


- Peter 01 - 10.04.2008

Hallo Dietmar, Günther, Marius,


irgendwie bekommt man diese Dichtung kaum eingedrückt, wenn man alles vorher montiert, so meine ich jedenfalls. Der Abstand zwischen der Platte der Spindel und dem Support ist zu schmal, um irgendein Werkzeug anzusetzen, damit man die Dichtung gerade eingepreßt bekommt. Dabei baumelt dann ja auch noch das "Schutzblech" (Position 12 auf Dietmars Zeichnung ) irgendwo in diesem Bereich herum. Ich dachte bislang, dass man das äußere Lager mit dem Aufsetzwerkzeug und 120 Nm ( irgendwo in dem Dreh ) von der Rückseite her in die richtige Position bringen kann. Shimm und Hülse kann man dann von der inneren Seite her auf die Spindel schieben, dann das innere Lager aufsetzen. Ich glaube, so wird das auch im Reparaturbuch beschrieben, hab ich bloß gerade nicht zur Hand.

Bis bald

Peter


- Corv76 - 11.04.2008

Hallo Peter,

Zitat:bekommt man diese Dichtung kaum eingedrückt,

Du meinst den äußeren Simmerring, nicht wahr? Das ist wirklich eine zeitaufwendige Fummelarbeit. Ich habe den Simmerring an der Metallaußenkante etwas angeschrägt, damit er leichter einzudrücken ist. Gelungen ist es mit einer Kombination von Schraubenziehern, einer Brechstange und viel Geduld.

[Bild: bearingzeich04.jpg]

Gruß Dietmar


- Peter 01 - 11.04.2008

Halo Dietmar,

genau den Simmering ( oder die Dichtung ) meinte ich. Ich gehe davon aus, dass Du das äußere Lager komplett aufgepreßt hattest, bevor Du den Simmering eingedrückt hast? Oder ( damit ein wenig mehr Platz bleibt ) nur zur Hälfte? Du bestätigst meine Befürchrtung, dass dieses eine verdammte Fummelarbeit ist. Wenn man dabei den Simmering verbiegt, dann kann das ganze Spiel nochmal von vorne losgehen, worauf ich nicht wirklich scharf bin.


Bis bald

Peter


- Wesch - 11.04.2008

Hallo

Ich bin jetzt etwas verloren , da es doch schon 2 jahre her sind, als ich das machte.
Glaube aber, dass ich das Lager einlegte, den Simmerring aufpresste und erst danach das Ganze auf die Spindel aufzog bis zum Anschlag.
Kann mich an keine Fummelarbeit erinnern bezüglich dieses Simmerringes, weiss aber mit Sicherheit, dass ich die verbaut habe. Engel

MfG. Günther


- Corv76 - 11.04.2008

Hallo Peter, hallo Günther,

es gibt beide Möglichkeiten.

Als ich das erste Mal die Radlager erneuert und eingestellt habe, habe ich -wie Günther- das äußere Lager in die Lagerschale gelegt, den Simmerring eingeschlagen und dann die Halbachse mit ein paar kräftigen Schlägen (ein Stück) durch den Simmerring und das äußere Radlager getrieben.

Später habe ich die Halbachsen zur Kontrolle und zum Nachfetten der Radlager erneut ausgebaut. Dazu habe ich die Achse ausgepresst, das äußere Lager und der äußere Simmerring blieben dabei auf der Achse. Beim Zusammenbau musste ich dann den Simmerring "hineinfummeln".

Wenn man nur das Fett erneuern möchte oder nur mit dünneren Shims das Spiel verkleinern möchte (unter Beibehaltung der alten Lager), dann hat man auf jeden Fall die zweite Variante. Nach meiner jetzigen Erfahrung würde ich diese zweite Variante immer anwenden, also so wie Marius auch beim kompletten Neuaufbau.

Beide Methoden sind hier beschrieben (Nr. 4.1 und Nr. 6):

Anleitung Radlagerwechsel hinten

Gruß Dietmar