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Eine kleine Anmerkung zum Versicherungsschutz.
Zunächst gilt natürlich immer das "Kleingedruckte". Aber im Allgemeinen besteht auf solchen Strecken (Nürburgring NS oder GP, HHR, Bilster Berg etc.) immer auch Versicherungsschutz, solange das Ziel der Veranstaltung nicht die Erreichung von Höchstgeschwindigkeiten oder schnellsten Rundenzeiten ist. Bei Trackdays wird diese Klausel auch immer angeführt. Von daher ist man auf der sicheren Seite, solange die Versicherung das nicht explizit ausgeschlosssen hat.
In der Schweiz gilt generell kein Versicherungsschutz auf solchen Strecken, den muss man dort separat abschließen.
Ich bin selbst einmal in einen Unfall auf dem HHR (schuldlos und natürlich völig überflüssig) verwickelt gewesen, und habe den Unfall meiner Versicherung gemeldet. Diese hat darauf sofort gefragt, ob ich den Schaden über die Vollkasko regulieren wollte. War dann zum Glück nicht möglich, den schweizer Unfallverursacher hat die Sache am Ende aber wohl einiges gekostet. Na ja, wird er verkraftet haben (Aston Martin Vantage S) ;-).
Also für alle, die mal auf dem Track fahren und/oder an einem Trackday teilnehmen wollen, einmal das Kleingedruckte im Versicherungsvertrag lesen und ggfs. die Versicherung wechseln. Ansonsten kann man das Potenzial (und leider auch die Schwächen) seiner Vette ja nie wirklich kennenlernen.
Gruß
Stefan
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Bezüglich Versicherungsschutz:
Solange die Veranstaltung als Fahrtraining, Fahrsicherheitstraining, Rundstreckentraining, Trackday oder was auch immer ohne Zeitnahme ausgeschrieben ist, gilt Versicherungsschutz. Versicherungsschutz gilt nicht, wenn an Veranstaltungen teilgenommen wird, die zur Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten ausgeschrieben sind oder direkt als Rennen ausgeschrieben sind.
Alle guten Trainigsveranstaltungen haben diesen Passus (ohne Zeitnahme) in ihrer Ausschreibung stehen.
Einige Versicherungen schreiben direkt ins Vertragswerk, dass prinzipiell Fahrten auf Rennstrecken, Rundkursen oder speziell Nordschleife (auch ohne Zeitnahme) etc. vom Versicherungssutz ausgeschlossen sind. Wenn das nicht drin steht, ist auch das versichert.
Um ganz sicher zu gehen, kann man natürlich die Versicherungsgesellschaft auch um Auskuft bitten, aber irgendwie hat das was von "schlafende Hunde wecken".
Wenn man gut mit dem Vermittler ist, sollte man besser mit ihm in den Vertrag und die Vertragsbedingungen hineinsehen.
Das sind die Dinge, die ich mir recherchiert habe. Hat natürlich keine Allgemeingültigkeit. Ihr müsst da selber Akten wälzen.
Bis bald - Jörg
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Pick Up kann natürlich auch was ganz anderes bedeuten - was hier komplett irrelevant ist, aber kann die Finger nicht von der Tastatur lassen 
Da gehts dann ums Aufreissen von Mädels. Gibt auch PickUp Artists und ... auweia okay ich hör auf.
2,0-2,2 bar (warm) sollte auf der Rennstrecke schon gut sein.
Ich fahr ja nicht auf der Rennstrecke aber hin und wieder mal quer. Da sieht das Reifenbild anders aus. Zum Einen gibts auf der Strasse den PickUp (Artist ... okay ich lass es :)) nicht, und zum Anderen drehen die Reifen zeitlich gesehen nur kurz durch. Dadurch wird nur die Oberfläche des Reifens erhitzt. Beim Rennstreckenbolzen erhitzt sich die komplette Gummimischung überall vom Reifen, was wiederum Einfluss auf den Abrieb -> Verschleiss hat.
Erinnert mich an Gary McCoy aus der MotoGP. Der ist quasi jede Kurve quer gefahren und die anderen haben sich gewundert wie zum Geier der Reifen so lange hält und dem Typ nicht um die Ohren fliegt. Dann wurde festgestellt dass eine reine Erhitzung der Reifenoberfläche nicht so schädlich für den Reifen ist wie das komplette Erhitzen unter Last.
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24.07.2019, 11:48
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.07.2019, 11:49 von MikeG.)
(24.07.2019, 11:38)BFM schrieb: ... 2,0-2,2 bar (warm) sollte auf der Rennstrecke schon gut sein. ...
Wirklich mit den normalen Michelins (nicht die Semis) bis auf 2,0 bar Warmdruck runter auf dem Track?
Ist das nicht zu wenig? Der Reifen bekommt ja ordentlich etwas ab, in den Kurven und (vorne) besonders beim harten Anbremsen...
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Keine Ahnung! Habs gefühlsmäßig einfach so gemacht. Es fährt ja eigentlich keiner mit Straßenreifen ernsthaft auf der Strecke. Die Reifen werden einfach irre heiß und das verträgt das Gummi nicht. Sie sollen ja vornehmlich bei "kühlen" Temperaturen funktionieren und nicht, wenn die auf 100°C gehen. Das Gummi ist bei der Belastung so oder so außerhalb seines Temperaturbereiches. Deshalb gibts für solche Sachen ja auch die viel "härteren" Semis.
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Naja, ich denke schon, dass auch die normalen Michelins für Hobbyfahrer auf der Rennstrecke ordentlich verwendbar sind - den korrekten Luftdruck natürlich vorausgesetzt.
Vielleicht mache ich es so, dass ich für den Winter einen zweiten Radsatz anschaffe, und dann kommen auf den Sommer-Radsatz vielleicht wirklich mal die Michelin-Semis. Aber damit beschäftige ich mich frühestens ab dem Herbst.
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24.07.2019, 12:03
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.07.2019, 12:06 von BFM.)
Die Amis sagen 26 Psi cold und bis zu 35 Psi hot.
1,8 bar kalt bis zu 2,4 bar warm
Edit: Mike, wenn du Mengenrabatt kriegst würd ich auch nochn Satz nehmen
Einer hat direkt bei Michelin gefragt:
Zitat:Finally got an answer from Michelin:
Thank you for your feedback. We appreciate the time you have taken to share your experience with us. Per our conversation regarding the correct inflation pressures for competitive driving, I have listed the information we discussed below:
On the track for the majority of cars (*)
Cold tires:
Inflate the MICHELIN Pilot Sport Cup2 with a pressure between 24 psi and 26 psi front & rear
Never allow the pressure to be below 22 psi
Hot tires:
The optimal operating pressure of the MICHELIN Pilot Sport Cup2 must be between 2.3 bar
33 psi and 36 psi Front & Rear
Never allow the tires to run below 29 psi HOT
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(24.07.2019, 12:03)BFM schrieb: Die Amis sagen 26 Psi cold und bis zu 35 Psi hot.
1,8 bar kalt bis zu 2,4 bar warm ...
Danke - das würde auch in etwa zu meinem "Empfinden" passen.  Der o.a. Link meint allerdings wohl die Cup 2 (Semis)?
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Jau, die Michelin Antwort bezieht sich auf die Semis. Der Bereich scheint aber sehr der gleiche zu sein.
Denke die Mitte davon nehmen und dann +-0.2 bar je nach Empfinden isn super Wert.
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Wie schon geschrieben ist das Pick Up was man sich aufsammelt meistens neben der Ideallinie wo der ganze Rotz an Reifenabrieb rumliegt um am heißen Reifen kleben bleibt.
Hinten geht schnell runter , einfach mal auf der AB Gas geben und Du wirst merken wie Dir die Brocken in die Radhäuser schlagen und Dich wundern warum keiner mehr hinter Dir herfährt. Vorne , ständig mal hin und her wedeln, am Anfang Untersteuern als würde man mit Sommerreifen auf Schnee fahren.
Luftdruck, ist hier schon alles erzählt worden über warm und kalt.
Wenn Track solltest Du Dir überlegen einen 2 Radsatz mit dem Semislick zu kaufen um vorher zu wechseln, Mühsam aber sicherlich eine gute Investition, habe ich auch gemacht denn der normale PSS fängt dann doch an schnell zu schmieren und löst sich auf.
Der einzige Fahrer der mir Angst einflößen kann bin ich selber.
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