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Hei!
Habe schon die ersten (zweihundert ) Kilometer an ersten Tag dieses Jahr, hinter mir . Funktioniert alles soweit gut.
Was ich aber fragen wollte ist die richtige grobeinstellung meines Vergasers.
Ist ein 4150 Holley. Ich glaube der ist direkt aus dem Karton auf die Spinne draufgekommen. Der Motor funktioniert sehr gut, kann nicht klagen. Beim zuegigen fahren ca 14, bei hin und her beschleunigen sind schon knapp 30 l drinn.
Was ich beobachtet habe ist , dass beim gasgeben aus den Duesen in dem "Turm" vom Vergaser, literweise Benzin eingespritzt wird.
Dieses einspritzen wird ueber einen Hebel mit einer roten Feder, aussen am Vergaser gesteuert. Habe versucht an der Schraube in der Feder etwas zu drehen, habe aber keine wesentliche Verænderung festgestellt.
Wie wird dieser Hebel/ die Feder richtig eingestellt?
Gruesse,
Marius
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ganz richtig eingestellt so das:
-beim ruckartigen untertourigem Gasgeben kein Aussetzer oder Loch entsteht und Motor sofort sauber ohne verschlucken hochdreht, tut er das dann:
alles so lassen wie es ist weil die Beschleunigerpumpe richtig arbeitet.
ansonsten muss bei Vollgas und voll gedrückter Beschleunigerpumpe noch ca. 0.3mm Spiel zwischen Hebel Beschleunigerpume und Betätigungsarm verbleiben. Denn Rest kann man mit Federvorspannung oder den kleinen Plastiknocken (sehen aus wie ein ovales U) am vorderen Klappenarm verändern. Die Nocke kann in 2 Positionen und verkehrt herum angeschraubt werden was jedesmal eine andere Charakteristik bewirkt.
Ob Rest vom Vergaser richtig eingestellt ist siehst du nur über CO Messung am Stand bzw. mittels Breitbandsonde. Ausser dein Popometer ist geeicht (nur gross reicht nciht )
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Hallo
Ist es ein double pumper oder Vacuum 2ndarie ?
Sollte die Beschleunigerpumpe sein und der Hebel soll so eingestellt sein, dass beim geringsten Gaspedalbewegen dieser kontaktiert und anfängt zu spritzen. Sonst hast du ein Loch und der Motor verschluckt sich, besonders bei schnellem Vollgasgeben, da du die Vergaserklappen schnell öffnest und dadurch das Vacuum zusammenbricht wegen Motor noch untertourig usw. Dieser extra Sprit, der dann mechanisch dazugespritzt wird, kompensiert dieses kurzzeitige Mankum.
An sich stellt man an dem Vergaser nur den Leerlauf ein. Dies in der besagte Grundeinstellung, 1 1/2 Umdrehungen vom Anschlag der Einstellschrauben raus. Dann Leerlauf einstellen mit der Vergaserplattenstellschraube. Dann Vacuum messen und solange an den Leerlaufeinstellschrauben spielen ( gleichmässig ), bis das höchstmögliche Vacuum anliegt.
Oder eben einfach einstellen, bis der CO stimmt im Leerlauf.
Sobald du aber aufs Gaspedal drückst, sind es andere interne Vergasernadeln, die für die Mischung zuständig sind. Die Leerlaufdüsen sind dann ausser Funktion.
Um die internen Nadeln einzustellen, muss man die normalerweise austauschen. Am Besten wird dies am prüfstand ( Leistungsmesserprüfstand ) gemacht.
Oder du verbaust so nen O2 Messer, Lambdasonde mit den kleinen Kasten mit roten, gelben und grünen Lämpchen. Dann kannst du während der Fahrt an den Lämpchen sehen, ob dein Gemisch optimal verbrannt wird, also nur ein klein bisschen O2 zuwenig ist.
Die Vergaser sollen aber ganz gut aus der Kiste raus funzen.
MfG. Günther
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O.K. ich lasses lieber sein . Vielleicht 1x spæter. Mich juckt es einfach an den Schrauben rumzudrehen um diese Benzin - Dusche etwas zu begrenzen.
Gruesse,
Marius
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deine Benzindusche ist aber recht wichtig
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Hi
Die Benzindusche kannst du vielleicht reduzieren, da es verschieden grosse Pumpen gibt, so etwa 30 oder 50 was auch immer.
Normalerweise sind aber die kleineren verbaut und die grossen tut man rein für extrem getunte Motoren.
Eigentlich duscht das ganze ja nicht soviel, wie du siehst, wenn du per Hand die Vergaserklappen öffnest, da man kaum bis an den Anschlag das Gaspedal durchtrit. Das Ding spritzt ja in etwa proportional zur Gaspedaldistanz ein, so dass man immer etwas über hat, auch von Halbgas zu Vollgas.
Ist also alles nur halb so drastisch wies den Anschein hat.
Einfach nur immer daran denken, wenn du das Gaspedal trampelst und nur behutsam gasgeben.
MfG. Günther
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Diese Benzinduschen - so spektakulär das auch aussehen mag - machen nicht den Hauptanteil Deines Spritverbrauches aus.
Dafür ist die Tatsache verantwortlich, daß die Drosselklappen der 2. Stufe so aufgehen, wie sich Dein Fuß bewegt. Und nicht so, wie es der Motor eigentlich vom Spritbedarf her vertragenn würde. Die Klappen werden aufgerissen, das Vacuum-Signal ist für eine vernünftige Regelung nicht mehr gut genug und der Sprit fließt in Strömen....
Anders ist das bei Vacuum-betätigten 2. Stufen (z.B. Holley Modell-Reihe 4160) oder bei Air-Valve-betätigten 2. Stufen wie beim Carter (=Edelbrock Performer) oder Rochester Quadrajet.
Außerdem spielt natürlich auch die Größe der Düsen eine Rolle.
Meiner Meinung nach gehört ein Doppelpumper nicht auf ein normales Straßenfahrzeug dieser Gewichtsklasse. Bei leichteren Fahrzeugen macht der Double-Pumper wohl Sinn, nicht aber bei relativ schweren Kalibern wie der Corvette.
Mach Dir einen 4160 mit 600cfm (Modell 1850-3) drauf oder noch besser (Ersparnis zum Holley gut 2 Liter) den Rochester Quadrajet. Der spricht noch dazu von unten rum besser an, weil die erste Stufe wesentlich kleiner ist als die 2.
Gruß,
Thomas
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Danke fuer die Erklærungen. Habe noch den originalen Q-Jet im Schrank liegen. Werde ihn vielleicht mal ueberholen. Zunæchst aber wird der Holley noch seinen Dienst tun. Bin eigentlich soweit zufrieden damit.
Gruesse,
Marius
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