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- C5 (1997-2004)
- C6 (2005-2013)
Die Wärmepumpenabteilung wurde in einen eigenen Thread ins Offtopic ausgegliedert.
Ab jetzt geht es hier bitte nur mit dem potentiellen Verbrenner-Aus ab 2035 weiter.
Danke und Gruß
JR
Es ist schade, dass nicht mehr das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht!
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Scheinbar hat man in der EU-Administration noch nicht ganz den gesunden Menschenverstand aufgegeben.
KLICK
Gruß
Reinhard
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Ich hatte vor einer Woche die Möglichkeit einem Rundtischgespräch beizuwohnen mit dem Thema e-fuels.
Der Hersteller p1 fuels war ebenfalls vertreten.
Es sollten Antworten zu der Möglichkeit des Einsatzes in Oldtimern gegeben werden.
Schlußfolgerung: ohne Bedenken einsetzbar, keine Auswirkungen auf Dichtungen oder den Verbrennungsvorgang, CO2-Neutral, Herstellung nur auf Basis "grüner Energie", keine Leistungseinbussen, kein höherer aber auch kein geringerer Verbrauch.
Einzige Mankos: wenig Interesse oder wird nicht ernst genommen seitens der einzelnen Länder-Regierungen, zur Zeit liegt der Kostenpunkt bei ca 6 Euro da ist noch eine Minerölsteuer mit dabei obschon kein Mineralöl zur Herstellung verarbeitet wird, die Vertriebswege müsste über die bestehenden Tanksäulen erfolgen.
MfG Christian
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06.11.2022, 19:48
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.11.2022, 21:47 von galaxy7.)
Wie dank H. Habeck jetzt so langsam jeder merkt, hat Europa nicht einmal genug grüne Energie, um die bestehenden Haushalte zu versorgen, denn Atomkraft ist definitiv keine grüne Energie. Allein der Umstieg von 50% Gasheizungen in DE auf elektrische Wärmepumpen wird das Problem noch zusätzlich verschärfen.
Und da wo genug grüne Energie für gut speicherbare und transportierbare E-Fuels vorhanden ist, herrschen ausschließlich despotische Mullah's, Großwesire, Scheichs und Diktatoren.
So wird das halt nix mit der herbeigeredeten "sauberen" Energiewende, sondern ein gewaltiger Schuss in den Ofen, gefolgt vom politischem Rechtsruck in ganz Europa.
Man muß sich das mal auf der Zunge zergehen lassen:
Der EU-Kommissar für Binnenwirtschaft stellt eine Woche! nach Verabschiedung des Verbrennerverbot plötzlich fest, dass Europa gar nicht genug Strom für E-Mobile produzieren kann und äußert (mehr als berechtigte) Zweifel an den wirtschaftlich nicht beherrschbaren Folgen des eigenen Vorschlags der EU-Kommision!
Gibt es im EU-Hauptquartier wenigstens Gummizellen, oder nur Denkverbot ?
VG Armin
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06.11.2022, 20:08
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.11.2022, 20:22 von daabm.)
(06.11.2022, 19:48)galaxy7 schrieb: Allein der Umstieg von 50% Gasheizungen in DE auf elektrische Wärmepumpen wird das Problem noch zusätzlich verschärfen. Wird er das?
Laut Verivox haben Gaskraftwerke einen Wirkungsgrad von 40% (bis 60% in Kombination mit Dampfturbinen).
Ich ersetzte also meine Gasheizung durch eine Wärmepumpe mit einer JAZ von 2,5. Dann verbrauche ich genau so viel Gas wie vorher, wenn der Strom im Gaskraftwerk erzeugt wird. Eine JAZ von 2,5 erreicht aber keine moderne WP - die liegen alle ab 3,5 bis über 5.
Alleine der Umstieg von Gasheizung auf WP und die Nutzung des eingesparten Gases für Gaskraftwerke spart damit ganz direkt 25%-50% Gas. Die zusätzliche Nutzung von PV lassen wir mal weg, sonst wird die Rechnung zu kompliziert 😂
Jetzt Du wieder...
Edit: Um OT zu bleiben - eine ähnliche Rechnung kann man aufmachen für den Umstieg vom Ottomotor auf den Elektromotor. Das Ergebnis ist ebefalls ähnlich.
Viele Grüße, Martin
18436572
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06.11.2022, 21:22
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.11.2022, 21:31 von flugobst.)
Ich bin zwar nicht gemeint, aber ich nehme mir mal die Freiheit... ;-)
Die Betrachtung nur über "Gesamtenergie" ist wenig hilfreich.
In Deutschland benötigen die Haushalte etwa 30% des Erdgases zum Heizen, was auf mehr als 300 TWh Energie hinausläuft. Die gesamte Stromproduktion in Deutschland sind knapp 590 TWh (der Überschuss beträgt zwischen Null und grob 20 Twh). Die Umstellung der Heizungen von Gas auf Strom würde also auch bei Effizienzgewinnen in etwa 50% mehr Stromerzeugung in Deutschland benötigen, als derzeit verfügbar. Und zwar durchgängig - sogar wenn es dunkel ist... ;-)
Man kann nicht mit Strom rechnen, den man nicht erzeugt.
Ja, das ist lösbar und langfristig sicher auch der Weg. Dafür müssen massiv Kraftwerke gebaut werden und die Leitungsnetze stark verstärkt werden. In den nächsten Jahren wird das nicht fertig.
Quellen:
Stromerzeugung und Verbrauch: https://www.umweltbundesamt.de/daten/ene...merzeugung
Anteil Verbrauchergruppen: https://de.statista.com/statistik/daten/...ppen-2009/
Gasverbrauch in D: https://gas.info/fileadmin/Public/PDF-Do...Erdgas.pdf
Dieser Strom muss also erzeugt werden (da fehlen die 50% Mehrproduktion gegenüber heute) und dann noch zum Verbraucher verteilt werden, was der nächste Engpass ist. Bei der angesprochenen Umstellung von PKW in nennenswerter Zahl ist der gleiche Effekt nochmal zusätzlich da. Aber wie üblich: nach der Verkündung einer politischen Zielrichtung (egal wie illusorisch) wird diese Zug um Zug möglichst leise zurück genommen und der Realität angepasst - genau das passiert ja hier gerade mit dem Aufweichen des noch nicht mal fertig geplanten Verbotes... ;-)
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Daß der Strom erzeugt werden muß, steht außer Frage. Meine Rechnung bezog sich "nur" auf die Primärenergie. Ok, zu kurz gesprungen, aber wie Du denke ich "lösbar".
Viele Grüße, Martin
18436572
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Daß das Verbrennerverbot 2035 aufgehoben wird ist wohl jedem vernünftigen Menschen klar. Verbohrte Politiker und verbohrte Autohersteller wollen das natürlich nicht akzeptieren, zumal die Umrüstung der Autofabriken auf kompletten Elektroantrieb in vollem Gange ist. Das passiert mit horrendem finanziellem Aufwand, und wenn sich dann kurz vor 2035 herausstellt daß das alles ein Schuss in den Ofen ist, dann wird wieder mit horrendem finanziellen Aufwand für genug Verbrennerkapazität zurückgerüstet. Das wird alles sehr spaßig werden, vor allem für die Kunden die letzlich alles berappen müssen. Bin schon sehr gespannt ob dann irgendjemand für die gesamten Fehlentscheidungen zur Rechenschaft gezogen wird. Von den Politikern zumindest wirds wohl keiner sein, also bis dann,
Gruss RainerR
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Über 5 als JAZ halte ich für ein absolutes Märchen, sofern man kein Passivhaus in den wärmsten Regionen Deutschlands hat. 2,5-3 scheint einigermaßen realistisch. Das ist aber vollkommen individuell zu betrachten je nach Wärmebedarf des zu beheizenden Objektes in Kombination mit der jeweiligen Außentemperatur. Bei aktueller Wärmedämmung von Bestandsimmobilien wirst du eher bei einer JAZ von 2-2,5 liegen. Und bevor jetzt einer kommt und sagt:“ Dann dämm doch“: Bei manchen Fassaden ist das so ohne weiteres nicht möglich bzw. vollkommen unwirtschaftlich. Von einem nachträglichen Einbau von Flächenheizung mal ganz abgesehen.
Gruß, Alex
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(06.11.2022, 21:35)daabm schrieb: Daß der Strom erzeugt werden muß, steht außer Frage. Meine Rechnung bezog sich "nur" auf die Primärenergie. Ok, zu kurz gesprungen, aber wie Du denke ich "lösbar".
Freut mich dass Du es endlich selbst erkennst dass Du "zu kurz gesprungen bist". Das ist nämlich genau das Kernproblem fast aller Menschen die der Meinung sind man kann einfach so den Hebel umlegen und mal eben entscheiden kurzfristig kein Gas mehr zu wollen und kurzfristig keine Atomenergie mehr zu wollen usw usf ...
Damit richten diese Leute ein viel größeren Schaden an (sowohl für die Menschen als auch für die Natur) als wenn man sich mal die Zeit nehmen würde eine vernünftige und umsetzbare Strategie zu entwickeln und die entsprechenden Rahmenbedingungen zu setzen. Aber dafür müsste man erstmal den Panikmodus verlassen und dass ist für diese Leute absolut unmöglich.
VG
SieDu
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